Mannheims Name fliegt in alle Welt
Von einer "Erfolgsgeschichte" berichtete die Geschäftsführerin der Cirrus Airlines Ingrid Jung. Seit ihre Fluggesellschaft am 1. August 1999 den Linienbetrieb in die deutsche Hauptstadt von der damaligen Cosmos Air übernommen hat, nutzten rund 420 000 Passagiere circa einstündige Flugverbindung von der Metropolregion Rhein-Neckar an die Spree. Mit dem allerletzten Flug eines Fliegers von Berlin-Tempelhof vor knapp einem Jahr am 31. Oktober 2008 habe eine Do 328 der Cirrus Airlines sogar Geschichte geschrieben. "Der Wechsel dann nach Berlin-Tegel hat uns entgegen aller Befürchtungen keinen Einbruch bei den Passagierzahlen gebracht", sagte Frau Jung. Eher sei derzeit die aktuelle Wirtschaftskrise zu spüren, trotzdem bleibe Mannheim mit rund 80 Mitarbeitern "eine Perle in unserem Streckennetz und ein wichtiger Standort".
Weitere Flugverbindungen sollen aus der Metropolregion entwickelt werden, kündigte Ingrid Jung an, die außerdem berichtete, dass der Sitz der Cirrus Airlines wieder von München nach Saarbrücken zurückverlegt werde. "Vielleicht sollte Cirrus Airlines eine Strecke von Mannheim nach Brüssel ins Auge fassen", schlug Oberbürgermeister Dr. Kurz vor. Die Europäische Union mit den Mannheimer Abgeordneten Peter Simon (SPD) und Franziska Brantner (Grüne) werde immer wichtiger. Erneut gab der Oberbürgermeister ein Bekenntnis zum CITY AIRPORT MANNHEIM² ab: "Ein wichtiger Faktor für unseren Wirtschaftsstandort." Ein großer Vorteil Mannheims sei gerade die extrem günstige Verkehrsanbindung - "und dazu gehört auch der Flugverkehr", so Oberbürgermeister Dr. Kurz. Dabei erwähnte er auch die Bedeutung des Flughafens für Geschäftsreisende, allein 25 Firmenjets seien in Neuostheim stationiert.